Suche nach ...

Anmelden

Melde dich mit deiner syBos-ID an. BestĂ€tige anschließend die E-Mail in deinem Postfach, um dich einzuloggen. Mit der Anmeldung hast du Zugriff auf interne Dokumente im Downloadcenter, kannst Schnellzugriffe setzen und Personalisierungen vornehmen.

Allgemein

Helmwechsel bei der Feuerwehr Sattledt

Bezirk Wels-Land zur Übersicht

SATTLEDT - Am Samstag, dem 21. MĂ€rz 2026, kam es bei der Feuerwehr Sattledt nach 18 Jahren zu einem Wechsel an der Spitze des Kommandos.

Im Rahmen der Wahl ĂŒberreichte der bisherige Kommandant, ABI Gerald Lindinger, seinem Nachfolger Peter Mayr symbolisch einen Feuerwehrhelm und wĂŒnschte ihm fĂŒr seine neue Aufgabe viel Erfolg, Umsicht und stets Freude an der verantwortungsvollen TĂ€tigkeit.

Mit diesem „Helmwechsel“ wird nicht nur die FĂŒhrung offiziell ĂŒbergeben, sondern auch das Vertrauen in die nĂ€chste Generation eindrucksvoll unterstrichen.

UnterstĂŒtzt wird der neue Kommandant Peter Mayr von seinem ersten Stellvertreter Florian Piana sowie seinem zweiten Stellvertreter Christian Edlinger. ZusĂ€tzlich verstĂ€rken drei neue Gruppenkommandanten das bewĂ€hrte Team.

So sind die Spuren fĂŒr die neue FĂŒhrung gelegt, und wir wĂŒnschen dem gesamten Kommando – allen voran den drei Verantwortlichen – viel Erfolg und gutes Gelingen fĂŒr die kommenden Aufgaben.

Danke, Gerald!

27 Jahre im Kommando, davon 18 Jahre als Kommandant – beeindruckende Zahlen, die Geralds Wirken fĂŒr die Feuerwehr Sattledt eindrucksvoll beschreiben. In seine Amtszeit fĂ€llt maßgeblich die Modernisierung der Feuerwehr. Doch fĂŒr Gerald war diese Funktion stets weit mehr als eine Zahl oder ein Titel.

Sein Weg im Kommando begann bereits 1999 als Jugendbetreuer. Viele der heutigen FĂŒhrungskrĂ€fte begleitete Gerald schon damals auf ihrem Weg und prĂ€gte ihre Entwicklung nachhaltig. Noch heute erinnern sich zahlreiche seiner ehemaligen „Kids“ gerne an diese Zeit zurĂŒck.

Mit viel Humor und Freude, aber auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit und Konsequenz, gelang es ihm, zahlreiche Kinder fĂŒr die Feuerwehr zu begeistern und sie auf ihrem Weg zum aktiven Mitglied zu begleiten. LegendĂ€r bleibt seine Werbeaktion in der Schule, bei der sich rund 40 Jugendliche meldeten – darunter viele MĂ€dchen. Mit Offenheit und Weitblick integrierte er diese selbstverstĂ€ndlich in die Jugendgruppe und setzte damit ein wichtiges Zeichen.  

Diese Haltung setzte sich auch spĂ€ter fort: Viele Jahre danach trat er gemeinsam mit zwei Frauen – beide einst Mitglieder seiner Jugendgruppe – fĂŒr hohe Funktionen bei der Feuerwehrwahl an und ermöglichte so die erste weibliche Kommandant-Stellvertreterin im Bezirk.

Im Jahr 2008 ĂŒbernahm Gerald nach dem tragischen Tod von Johann Hundstorfer im Alter von nur 28 Jahren die FĂŒhrung der Feuerwehr. Mit Umsicht, Weitblick und großem Herzblut meisterte er diese verantwortungsvolle Aufgabe. WĂ€hrend seiner Zeit als Kommandant wurden fĂŒnf Fahrzeuge erneuert – ein sichtbares Zeichen fĂŒr die kontinuierliche Modernisierung. Gleichzeitig war Gerald auch ĂŒberörtlich ein geschĂ€tzter Ansprechpartner fĂŒr Bezirks- und Landesvertreter, wenn es um wichtige Entscheidungen im Feuerwehrwesen ging.

In diesen 18 Jahren waren rund 3.000 EinsĂ€tze fĂŒr die Feuerwehr Sattledt zu bewĂ€ltigen – und Gerald war nahezu immer als Einsatzleiter vor Ort. Mit Geduld, Fachwissen und Umsicht leitete er die EinsĂ€tze und war dabei auch den jĂŒngeren Kameraden stets ein verlĂ€sslicher RĂŒckhalt. Tragische Ereignisse – wie ein Geisterfahrerunfall mit zwei verstorbenen Kindern, schwere LKW-BrĂ€nde oder der Unfalltod eines ehemaligen Kameraden – stellten auch ihn vor große persönliche Herausforderungen. Gleichzeitig zeigten aber auch ungewöhnliche EinsĂ€tze, wie ein entlaufener Hund im Pool oder die „Soko“ rund um Elch Emil, die Vielfalt des Feuerwehralltags.

Neben all der Verantwortung kam bei Gerald auch der Spaß nie zu kurz. So war er federfĂŒhrend bei den Auftritten der Feuerwehr beim Sattledter Faschingsspektakel und sorgte dabei immer wieder fĂŒr beste Stimmung.

Lieber Gerald!
Wir sagen DANKE fĂŒr alles, was war – und fĂŒr alles, was noch kommen wird.

Deine Feuerwehrfamilie